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Die schwerwiegenden gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie haben die Ernährungssysteme gestört und die Lebensgrundlagen zerstört. Die Reaktionen auf die Pandemie haben jedoch gezeigt, dass gut durchdachte politische Maßnahmen die Auswirkungen großer Schocks abmildern und gleichzeitig die Grundlage für stärkere, widerstandsfähigere Nahrungsmittelsysteme schaffen können, so der heute vom International Food Policy Research Institute (IFPRI) veröffentlichte Global Food Policy Report 2021. Der Bericht liefert Lehren aus der aktuellen Krise, die uns helfen können, die Nahrungsmittelsysteme umzugestalten, um die Auswirkungen der aktuellen Pandemie zu reduzieren, sich besser auf zukünftige Schocks vorzubereiten und lang bestehende Schwächen und Ungleichheiten zu beseitigen.

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Der Bericht stützt sich auf Daten aus Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (LMICs) auf der ganzen Welt, um sowohl die Auswirkungen der Krise als auch die politischen Reaktionen darauf zu analysieren, mit besonderem Fokus auf gefährdete Gruppen, die unverhältnismäßig stark betroffen waren. Der Bericht zeigt detailliert auf, wie Lebensgrundlagen, Ernährungssicherheit und Ernährung betroffen waren, wie und warum die Auswirkungen in den verschiedenen Regionen und Ländern unterschiedlich waren und wie unsere Nahrungsmittelsysteme und -versorgungsketten aussehen müssen, um solche Schocks in den kommenden Jahren besser aufzufangen.

"Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um die Gunst der Stunde zu nutzen und etwas für unsere Ernährungssysteme zu tun", sagte Agnes Kalibata, Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für den Food Systems Summit 2021, bei einer Veranstaltung zur Vorstellung des Berichts. "Dieser Bericht ist ein enormes Werkzeug, um die Beweise und Maßnahmen freizulegen, die uns helfen können, voranzukommen."

Im Allgemeinen hatten nachfrageseitige Effekte aufgrund von Arbeitsplatzverlusten und sinkenden Einkommen einen stärkeren Einfluss auf die Ernährungssicherheit als Versorgungsunterbrechungen. Die Wertschöpfungsketten der Nahrungsmittelindustrie erwiesen sich trotz zahlreicher Unterbrechungen als recht widerstandsfähig, wenn auch mit Unterschieden zwischen den einzelnen Rohstoffen und Regionen; und politische Maßnahmen, die Arbeitskräfte und Dienstleistungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft als unverzichtbar erklären, halfen, Unterbrechungen abzufedern. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich Nahrungsmittelsysteme, die sich in der Übergangsphase von der traditionellen zur modernen Landwirtschaft befinden und durch längere, aber oft fragmentierte Lieferketten gekennzeichnet sind, als besonders anfällig erwiesen haben.

COVID-19 hat die Möglichkeit aufgezeigt, diese und andere Veränderungen vorzunehmen, die die Nahrungsmittelsysteme der Welt verändern werden. Dazu, so betonen die Autoren des Berichts, bedarf es vielschichtiger, evidenzbasierter Ansätze sowie der Kooperation und Zusammenarbeit innerhalb und über Sektoren und Grenzen hinweg.

Hier zum vollständigen Report.

Quelle: yumda

Termine und Veranstaltungen

Ob Symposium, Fachtagungen, Vorträge oder Vorstandstreffen, hier informieren wir Sie über kommende Veranstaltungen der
IG FÜR in den Arbeitsgruppen Fulda und Kempten.

Arbeitsgruppe Fulda

Jeden ersten Montag des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Fulda rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: tegut… Zentrale,
Betriebskantine (EG), Gerloser Weg 72, 36039 Fulda

Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

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Arbeitsgruppe Kempten

Jeden letzten Mittwoch des Monats organisiert die IG FÜR interessante Vorträge in Kempten rund um die Themen Gesundheit und nachhaltiges Leben.

Veranstaltungsort: 's Lorenz, Prälat-Götz-Straße 2, 87439 Kempten; Telefon: 0831 28584

Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

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IG FÜR Unterwegs

Immer mittendrin, immer im Austausch. Die IG FÜR sucht den Kontakt mit der Öffentlichkeit, um so ein gesellschaftliches Bewusstsein von der Bedeutung gesunder Lebensmittel für die Gesundheit der Menschen zu fördern.

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IG FÜR Magazin - Aktuelles

 

IG FÜR MAGAZIN

Die IG FÜR gibt dreimal pro Jahr das IG FÜR Magazin heraus, um ihre Mitglieder rund um das Thema „Lebensmittel sind Mittel zum Leben“ und über die Aktivitäten der IG FÜR zu informieren. Die aktuellen Ausgaben finden Sie hier zum Download. Viel Freude beim Lesen!

Magazin 3 2021 Cover

IG FÜR MAGAZIN 3/2021

  • Rückblick IG FÜR Symposium, Berlin
  • Zukunftskonzepte: Food Campus Berlin
  • "Mensch, Erde!"- Dr. Eckart von Hirschhausen
  • Goldener IG FÜR Ehrenbrief für Michael Radau
  • Portrait: Bohlsener Mühle

Ausgaben 2021: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2020: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2019: Nr. 3 / Nr. 2 / Nr. 1
Ausgaben 2018: Nr. 3Nr. 2 / Nr. 1

 


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