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Biofach 2026: Rekordzahlen, klare Appelle – und starke Impulse aus der Community

Rund 2.200 Ausstellende aus fast 90 Ländern und knapp 32.000 Fachbesuchende machten die Weltleitmesse erneut zum zentralen Treffpunkt der internationalen Bio-Branche. Unter dem Leitthema „Growing Tomorrow: Young Voices, Bold Visions!“ wurde vier Tage lang diskutiert, vernetzt und Zukunft gestaltet – in der besonderen Atmosphäre eines jährlichen „Klassentreffens“ von Handel, Herstellern, Pionieren und Start-ups.

Bio-Markt wächst weiter – Angebot gerät unter Druck

Zum Auftakt präsentierte der BÖLW aktuelle Marktdaten: Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland stieg 2025 um 6,7 Prozent auf 18,23 Milliarden Euro. 11,7 Prozent der gesamten Agrarfläche werden inzwischen ökologisch bewirtschaftet, jeder siebte Hof arbeitet nach Bio-Standards. Mindestens 388.000 Menschen sind entlang der Bio-Wertschöpfungskette beschäftigt. Gleichzeitig wird das Angebot knapper: Rund 40 Prozent der Bio-Möhren und 25 Prozent der Bio-Zwiebeln wurden 2024 importiert. Auch bei Milch, Butter und Fleisch steigen die Einfuhren.

Studie zu Kaufmotiven: IG FÜR-Mitglieder gestalten Erkenntnisse aktiv mit

Ein besonderer inhaltlicher Impuls kam aus dem Netzwerk der IG FÜR: Die auf der Biofach vorgestellte Studie von organic Marken-Kommunikation zu Motivation und Selbstwirksamkeit beim Kauf nachhaltiger Lebensmittel wurde maßgeblich unter Beteiligung von IG FÜR-Mitgliedern durchgeführt. Im Forum Handel diskutierten die Ergebnisse:

• Paul Werner Hildebrand, Vorstand IG FÜR
• Georg Abel
• Alexander Drees
• Seraphine Wilhelm

Moderiert wurde das Panel von Bettina Röttig.

Zentrale Erkenntnis: Nachhaltiger Konsum ist kein kurzfristiger Hype. Menschen kaufen dann bewusst Bio, wenn sie ihre Entscheidung als wirksam erleben – als konkreten Beitrag zu Umwelt, Gesundheit und gesellschaftlicher Entwicklung. Genau hier liegt die strategische Aufgabe für Unternehmen: Haltung glaubwürdig vermitteln, Transparenz schaffen und Konsumenten in ihrer Selbstwirksamkeit stärken.

Für die IG FÜR und ihre Mitglieder bedeutet das: aktiv mitgestalten – mit fundierten Daten, klarer Haltung und dem Anspruch, Nachhaltigkeit nicht nur zu kommunizieren, sondern erlebbar zu machen.

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Zum Autor:
IG FÜR Redaktion

Foto: NürnbergMesse/Biofach